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1. Tag: Wien - Csorna - Pannonhalma
- Zirc - Veszprem - Tihany
Heute morgen beginnt Ihre Reise in Wien, mit der Fahrt
nach Ungarn. Die Prämonstratenserpropstei Csorna. Das
spätbarocke, im Zopfstil erbaute Ordenshaus wurde 1182
gegründet. Weiterfahrt nach Pannonhalma, Mittagessen,
Besichtigung der Benediktiner-Erzabtei Pannonhalma.
Das erste und bedeutendste Kloster des Ordens in Ungarn,
wurde 996 durch Großfürst Géza gegründet. Fahrt zur
Zisterzienserabtei Zirc die 1182 von König Béla III.
gegründet wurde. Dessen französische Gemahlin hatte
die Zisterzienser nach Ungarn gerufen. Danach sehen
Sie den Erzbischofspalast von Veszprém und die Kathedrale.
Übernachten werden Sie in der Benediktinerabtei Tihany:
Die Gründungsurkunde der Abtei wurde 1055 von König
András unterzeichnet. Sie ist das älteste authentische
Dokument Ungarns. Hier befindet sich auch die Begräbnisstätte
der ungarischen Könige.
2. Tag: Tihany - Sümeg - Szentgotthard - Ptuijska Gora
in Slowenien
Morgens sehen Sie zuerst das Franziskanerkloster von
Sümeg mit reichverzierter Basilika, 1650 gegründet,
100 Jahre später barockisiert. In Szentgotthárd findet
die Mittagspause statt. Danach Führung durch die Zisterzienserabtei
Szentgotthard (St.Gotthard). Sie wurde 1183 von König
Bela III. gegründet, im 17. Jahrhundert grundlegend
erneuert. Sehenswert die Altäre, Refektorium und Bibliothek.
Weiterfahrt über Radkersburg und Maribor nach Ptuijska
Gora in Slowenien. 1 Übernachtung
3. Tag: Ptuijska Gora, Olimje und Pleterje
Das Minoritenkloster Ptujska Gora steht auf einem 342
Meter hohen Hügel, gilt als die schönste gotische Kirche
Sloweniens und birgt zahlreiche Kunstwerke. Diese Basilika
ist außerdem einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Sloweniens.
Weiterfahrt nach Olimje. Nach der Mittagspause sehen
Sie das Minoritenkloster Olimje mit der Mariahimmelfahrt-Kirche,
die viele Fresken und Kunstwerke schmücken, sowie die
alte Apotheke, die als die drittälteste der Welt bezeichnet
wird. Weiterfahrt nach Pleterje. Das älteste Kartäuserkloster
Sloweniens und Osteuropas ist in diesem Ort gelegen.
Die gotische Basilika der Dreifaltigkeit, der älteste
Teil des Klosters, ist in dieser Art der Kartäuser-Gotik
einmalig in Europa. 1 Übernachtung im Kloster
4. Tag: Pleterje - Sticna - Kamnik - Brezje - Bled Weiterfahrt
nach Sticna (Sittich)
Aufenthalt mit Besichtigung des ältesten Zisterzienserklosters
in Slowenien (es wurde 1132 von den Zisterziensern des
Klosters Rein bei Graz gegründet). Rund um seinen romanischen
Kern findet sich der sehenswerte Kreuzgang, das Refektorium,
die alte Prälatur, die Bibliothek und die Klosterkirche.
Anschließend Besichtigung des Franziskanerklosters Kamnik,
bekannt für seine schöne barocke Klosterkirche, die
Bibliothek aus dem Jahr 1627 mit zahlreichen Folianten
aus dem 14.Jhdt. und der Kapelle mit dem "Heiligen Grab".
In Brezje ist die wichtigste Wallfahrtskirche Sloweniens
zu besichtigen. In dieser Basilika befindet sich das
wundertätige Bild Mariahilf "Königin der Slowenen".
In Bled Besichtigung des alten Schlosses. 1 Übernachtung
5. Tag: Bled - St.Lambrecht - Seckau - Mariazell Weiterfahrt
nach St. Lambrecht.
Die Benediktinerabtei St.Lambrecht ist dem Hl.Lambert,
geweiht. Sie wurde 1076 durch Graf Markward von Eppenstein
gegründet. Eingehende Besichtigung der weitläufigen
Anlage. Nach der Mittagspause Weiterfahrt nach Seckau.
Besichtigung der Benediktinerabtei Seckau, welche im
Jahr 1140 von Graf Adalram von Waldeck als Augustiner
Chorherrenkloster gegründet wurde. Die dreischiffige
Basilika ist ein Beispiel unverfälschter romanischer
Baukunst. Weiterfahrt mit kurzem Aufenthalt in Göss
bei Leoben. Die ehemalige Benediktinerinnenabtei Göss
war eines der ältesten Frauenklöster Österreichs. Hier
entstand der berühmte "Gösser Ornat". Anschließend sehen
Sie das aufgelassene Zisterzienserkloster Neuberg: Stifter
war der Habsburger Herzog Otto der Fröhliche 1327. Das
Neuberger Münster ist nach dem Stephansdom in Wien die
größte gotische Kirche Österreichs. Die "Neuberger Madonna"(1330-40),
der Kreuzgang, das Brunnenhaus, das Refektorium, die
Josefs- und St. Bernhardkapelle und der Kapitelsaal
sind sehenswert. 1 Übernachtung
6. Tag: Mariazell - Lilienfeld - Wien Fahrt zur Basilika
Mariazell, dem österreichische Nationalheiligtum mit
der Mariazeller Muttergottes, der "Magna Mater Austriae".
Zum Gnadenbild in Mariazell pilgern jährlich bis zu
1,5 Mio. Österreicher, Ungarn, Tschechen, Slowaken,
Deutsche und Italiener. Sehenswert das Gnadenbild (eine
Lindenholz-Madonna mit Kind, um 1280) und die Gnadenkapelle
sowie der Hochaltar von Johann Fischer von Erlach. Gelegenheit
zur Morgenmesse. Weiterfahrt. zum Zisterzienserstift
Lilienfeld, der größten erhaltenen mittelalterlichen
Klosteranlage Österreichs. Sie sehen Stiftergrab und
Hochaltar aus schwarzem Marmor, Hochaltarbild von Daniel
Gran. Kreuzgang mit Glasfenstern aus dem 13.Jhdt., Kapitelsaal,
Bibliothek mit "Armenbibel", Prunksaal, Gemäldesammlung
mit 300 Werken. Ankunft in Wien-Mitte, Busbahnhof. Ende
der Reise.
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